Die Welt mit Nicky Kolumne – 41 -

Hallo liebe Leser,

Morgen beginnt schon wieder eine neue Woche, der Mai ist auch bald wieder vorbei und es sind wieder so einige Dinge in der Welt passiert, die nicht einfach so an Euch vorbeigehen sollten? Viel Spaß beim Lesen

An manchen Tagen scheint sich in der Welt nichts zu regen, alles läuft in seinen normalen und bekannten Bahnen und alles scheint in Ordnung zu sein. Doch die Probleme sind immer noch da, wenn auch im Hintergrund, nur ist eben gerade keine oder besser gesagt noch keine Lösung in Sicht. So auch im Golf von Mexiko. Da dachte man, dass mit der gebauten Haube wenigstens ein Ölbohrloch zu schließen wäre und bei Erfolg dieselbe Lösung für die anderen zwei Bohrlöcher am Grunde des Meeresbodens angewendet werden kann, aber nun muss der Eigentümer der gesunkenen Ölplattform BP nach weiteren Möglichkeiten suchen und sich noch mehr Vorwürfe anhören und sich auf eine noch größere Umweltkatastrophe gefasst machen. Jetzt sind also andere Mittel an der Reihe: Chemikalien – wäre da Erdöl, das sowieso in der Natur „produziert“ wird, fast nicht besser? Ein Thema um das sich Umweltschützer/ -behörden gerade streiten.; Stoffe jeglicher Art, die nun die Löcher verstopfen sollen (BP hätte da Autoreifen, Plastikwürfel, verknotete Kabel und sogar Golfbälle im Angebot). Dabei geht es ja nicht um irgendein Loch im Boden, das eben mal zugemacht werden muss, sondern um eine Erdöl sprudelnde Öffnung im Meer, die neben den gefährdeten Tieren und Pflanzen, auch den Fischern die Existenz raubt. Schnelle Entscheidungen wären hier wohl angebracht? Anders in Nordrhein-Westfalen. Wie letzt schon berichtet fanden Wahlen statt, die Ergebnisse sind bekannt, CDU 0,4 % mehr Stimmen als die SPD. Die große Frage lautet jetzt: Wer mit wem in der Koalition? Aber in NRW wird sich Zeit gelassen bei der Entscheidung um die Koalitionsfrage, damit auch alles wohl überlegt ist. Da sich die FDP gleich verabschiedet hat und so zu einer Koalition nicht mehr zur Verfügung steht, kommen nicht mehr viele Variationen in Frage. Entweder CDU/SPD oder Grüne/SPD/LINKE ? letztere Wohl eine etwas gewöhnungsbedürftige Kombination bei den herrschenden Interessensgegensätzen zwischen LINKE und SPD. Frau Merkel wäre zumindest eine Vertretung der CDU in NRW nach den Wahlniederlagen sehr recht und nach den ständigen Konflikten in Berlin zwischen CDU und FDP (Guido Westerwelle).Konflikte gab es auch in anderen Teilen der Welt, neben der Suche nach Problemlösungen bei uns und im Golf von Mexiko, suchen auch die Menschen in Bangkok nach einer friedlichen Lösung. Doch dort geht es nicht um Parteienbildung oder um Umweltkatastropheneindämmung, sondern um die Verhinderung eines Bürgerkrieges. Der sonst so idyllische und von Touristen sehr beliebte Reiseort gleicht im Moment eher den Zuständen in Afghanistan. 25 Menschen sind schon gestorben und circa 170 durch die gewaltsamen Straßenkämpfe verletzt. Die so genannten Rothemden versuchen das Parlament zu stürzen um so die Regierung des letzten gestürzten Regierungschefs Thaksin Shinawatra wieder auf erleben zu lassen. Gewalt hin oder her, klar ist, dass eine friedliche Lösung kaum möglich ist und dass die Bevölkerung unzufrieden ist. Veränderungen und Kompromisse wären hier wohl angebracht, obwohl asiatische Regierungen ja nicht gerade bekannt sind für ihren Demokratiesinn und ihre Kompromissbereitschaft. Aber damit nicht nur schlechte Nachrichten verbreitet werden und der Mensch auch etwas Schönes braucht, gibt es zum Schluss noch etwas Erfreuliches. Nämlich die Passionsspiele von und in Oberammergau. Vielleicht nicht für jeden das Richtige so ein ziemlich lange dauerndes (um die 6 Stunden) Theater, das die Leidensgeschichte in den letzten Tagen von Jesus nachspielt. Das Besondere ist aber nicht die ungewöhnlich hohe Zahl an Mitwirkenden, die sich auf circa 2400 Menschen beläuft, oder dass die männlichen Darsteller ein Jahr bevor die Premiere uraufgeführt wird, sich nicht mehr die Haare und den Bart schneiden dürfen, sondern dass die Passionsspiele nur alle 10 Jahre aufgeführt werden und dass sie um das Jahr 1633 seinen Anfang nahm. Obwohl solch ein Theater also vielleicht nicht für jeden Geschmack etwas ist und besonders die Religion nicht jeden brennend interessiert, ist es trotzdem ein Spektakel dass viel Arbeit und Mühe voraussetzt – dementsprechend hoch sind auch die Preise für eine Karte. Aber wem es das Geld wert ist und wer sich nicht zu schade ist auch bei den momentan etwas tiefen Temperaturen draußen in der Kälte zu sitzen, für den ist es bestimmt eine schöne Erfahrung und ein Erlebnis der etwas anderen Art.

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Die Welt mit Nicky Kolumne – 40 -

Hallo liebe Leser,

das Abi ist fast geschafft und es ist auch wieder höchste Zeit für die allwöchentliche Kolumne. Viel Spaß beim Lesen!

Am Wochenende waren noch einmal für dieses Jahr Wahlen. In Nordrhein-Westfalen. Die ganze Zeit wurde spekuliert, ob nun Rot, Gelb, Grün oder doch Schwarz vorne liegt. CDU und Linke waren sich sehr sicher bei ihren Wahlsprüchen, wurden aber bitter enttäuscht. Die Roten und Grünen hatten ja auch passende rot-grüne Rosen verteilt, da kann kein Wähler widerstehen und wendet sich lieber von den dunklen und trüben Schwarzen ab und hin zu den Roten. Auch da das Maiwetter zurzeit ebenfalls nur trübes Wetter verspricht. Aber weder die SPD, noch die CDU haben gewonnen, beide sind fast gleichauf. Der Unterschied ist nur, dass die SPD Stimmen gewonnen hat und nach 50 Jahren wieder auf ihrem Stimmenstandard ist, die CDU aber Stimmen verloren und sich auf SPD Niveau herunter gewählt hat. Und wo wir gerade beim Thema Rosen und Blumen sind. Am Wochenende war Muttertag und es wurde wieder tonnenweise Schokolade und Blumen an die ehrenwerten Mütter und Großmütter verschenkt und verschickt. Wer Zeit hatte konnte bei dem ? ausnahmsweise ? sonnigen Sonntagswetter nach Draußen und Spaziergänge mit der ganzen Familie unternehmen.

Ein anderes Thema ist der Vulkan auf Island. Da dachte man gestern noch über die Bohrinsel im Golf von Mexiko nach und dass eine Haube gebaut wurde, um wenigstens eins der Ölbohrlöcher zu schließen, damit die Umweltkatastrophe scheinbar nicht ganz so verheerend ist und der Vulkan Eyjafjallajökull der noch vor drei Wochen alles lahm legte, war längst in den Abgründen der Erinnerung verschwunden. Doch nun geht es anscheinend wieder von vorne los, nur dass die Fluggesellschaften diesmal schneller reagieren und die Flüge ohne großes Diskutieren und Überlegen streichen. Der Vulkan spuckt ? genauso wie das Ölbohrloch leider immer noch ? wieder Rauch und Asche und vielleicht steckt er auch bald ein oder zwei der anderen auf Island stehenden Vulkane an um dann Europa vielleicht für mehr als nur ein paar Tage – zumindest in der Luft- stillzulegen. Da wird den Menschen erst bewusst, wie abhängig man doch vom Transport ist, nur gut das Autos, Züge und Busse noch fahren, sonst würden plötzlich aus allen Ecken und Enden der Städte Menschen kommen, die ihre Reise zu Fuß aufnehmen und dann eben anstatt eine halbe Stunde mit dem Auto, zwei Stunden zu Fuß einplanen müssten.Doch in Griechenland ging es letzte Woche nicht ganz so ruhig zu: Aber nicht etwa aus Freude,  weil der Euro gerettet wird und Griechenland eine ziemlich große Finanzspritze bekommt, nein, gemeint sind handgreifliche Unruhen in der Haupstadt. Die Griechen warfen Steine, prügelten Polizisten und demonstrierten, natürlich waren nicht alle Griechen dabei aggressiv oder gewalttätig, aber der ein oder andere erwischte bei seinem Steinwurf eben schon mal den einen oder prügelte den friedlichen anderen nieder. Denn die Griechen wollen, dass die Verantwortlichen bezahlen und nicht sie, die Bevölkerung. Verständlich, wir Deutschen haben damals bei der Mehrwertsteuererhöhung schon gestöhnt, obwohl sie nur um 3% erhöht wurde, bei den Griechen wird sie aber wieder erhöht und die Preise der Lebensmittel gleichzeitig ebenfalls gesteigert. Das Motto der Regierung lautet also ungefähr so: Wir haben euch in den Ruin getrieben und ihr, die Bevölkerung müsst Griechenland durch Sparen wieder herausholen. Doch leider sind wir nicht in China oder Japan, wo Arbeit und Konsumverzicht an erster Stelle stehen und man sein Leben lang nur Gehorsam und Streben nach Harmonie kennen gelernt hat. Nein, Griechenland ist eher das Land der Sonne, der sehr stolzen Menschen, die Nachfahren der alten Götter in der Antike. So ein Land darf und will sich eben nicht den Fehlern einiger Politiker und Schuldenvertuscher unterordnen. Dabei sind die damals Verantwortlichen wahrscheinlich schon längst mit einer dicken Abfindung im Ruhestand irgendwo am – noch – sonnigen Strand Griechenlands, an dem die Probleme und Gewaltakte aus der Hauptstadt  noch nicht angekommen sind.

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Die Welt mit Nicky Kolumne – 39 -

Hallo liebe Leser,

wieder eine Woche vorbei und wieder ist eine Menge passiert? Vorab noch eine Entschuldigung für die verspätete Kolumne, aber das Abitur steht vor der Tür und raubt im Moment meine ganze Aufmerksamkeit. Das Meer ist schwarz und voller öliger Schlieren, die Rede ist vom Golf von Mexiko. Die Nachricht über die Explosion auf der Ölplattform hat wohl fast jeden erreicht und jetzt steht nicht nur die Trauer um die 11 gestorbenen Menschen im Vordergrund, sondern die vom Öl bedrohte Küste von Louisiana. Wenn das Öl die Küste erreicht wird es wahrscheinlich nicht zu toten Menschen kommen, aber zu hunderten toten Tieren, verseuchten Landstrichen und zu Arbeitslosigkeit der Fischer, die nicht mehr fischen dürfen. In der Medien wird nun wieder gestritten wer schuld sei, was passiert wäre wenn und welche Entscheidungen zu spät getroffen wurden. Die dabei verschwendete Energie wäre aber bei der aktiven Vermeidung der Ölpestkatastrophe besser aufgehoben. Aber da dem nicht so ist, läuft immer noch Öl aus dem Leck am Meeresboden, der Ölteppich schwimmt immer noch munter auf die Küste zu und erste Schlieren haben ihr Ziel auch schon gefunden. Alle Augen liegen im Moment auf dem Chef des verantwortlichen Ölkonzern BP Tony Hayward, dem alle Schuld zugewiesen wird. Aber wer kann in solchen Situationen schon von schuldig und nicht-schuldig sprechen? Jedem ist bekannt, dass Erdölförderung, besonders vom Meeresuntergrund, zu einem der gefährlichsten Unternehmen gehört. Denn die Ölvorkommen liegen nicht wie früher bequem an der Küste, sondern es muss nun immer weiter ins offene Meer hinaus und immer tiefer gebohrt werden. Die nötigen Techniken gibt es erst seit 20 Jahren und Katastrophen mit solchem Ausmaß wie in Louisiane kann man schlecht vorhersehen. Das hilft zwar den Tieren und Fischern am Golf von Mexiko nicht, aber das Schönreden von Problemen und Fehlern beruhigt die Gewissen der Ölkonzerne und macht Zustimmungen für weitere Ölbohrungen im Meer einfacher. In Deutschland haben wir derzeit keine Probleme solchen Ausmaßes. Griechenland schwitzt da schon mehr, obwohl jetzt nachdem der Hilfsfond von 110 Milliarden Euro bewilligt wurde die Freude groß sein müsste. Deutschland wird sich mit rund 22 Milliarden Euro beteiligen – der ein oder andere wird sich da die Frage stellen, wo Deutschland das ganze Geld hernimmt. Auf der einen Seite ist es wohl richtig zu fragen, warum für Griechenland das Geld da ist und auf der anderen Seite die Arbeitslosenquote und die Zahl der Hartz IV Empfänger immer weiter in die Höhe steigen, nicht zu vergessen die sinkenden Löhne und teurer werdenden Lebensmittelpreise. Aber von der anderen Seite betrachtet ist die EU dazu da um finanziell schwächeren Ländern zu helfen. Denn ohne eine Finanzspritze würde Griechenland den Euro und damit auch andere Länder in den Abgrund ziehen. Eine schwierige Sache, was nun die beste Lösung wäre.

Erfreulichere Nachrichten kommen aus der Türkei, besser gesagt aus Istanbul. Dort sprechen die Menschen nämlich nicht nur vom Umweltschutz, sondern leben ihn auch. Dort gibt es beispielsweise auf manchen Dächern von Einkaufszentren ganze Wiesenlandschaften, die zum Picknicken und spazieren gehen einladen. Doch Ziel ist nicht nur die Vergnügung der Bevölkerung, sondern die Einsparung von Klimaanlagen. Durch die Wiesen wird auf natürliche Weise gekühlt und  auch das Regenwasser wird nicht unverbraucht in die Kanalisation gespült. Eine Idee, die sich so manche Großstadt mit hohem Energieverbrauch überlegen sollte. Beispielsweise Shanghai, Hongkong oder New York ? denn ein grünes Dach sieht doch auch gleich viel freundlicher aus, als graue Betondächer.

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Nvidias neuester Grafikkarten-Treiber 196.75 zurückgezogen

Nvidias neuester Grafikkarten-Treiber verfügt allem Anschein nach über einen Bug in der Lüftersteuerung, was zum Überhitzen des Grafikchips führen kann. Bereits seit gestern geistern Gerüchte durch das Internet, die besagen, dass Nvidias neuester und gerade veröffentlichter Grafikkarten-Treiber 196.75 für Probleme bei zahlreichen Blizzard-Titeln (unter anderem World of Warcraft aber auch der Starcraft 2-Beta)sorgen würde. Grund soll eine fehlerhafte Lüftersteuerung sein, was zur GPU-Überhitzung führen kann. Nvidia hat den Treiber zurückgezogen, was quasi einem Eingeständnis der Fehlerhaftigkeit gleichkommt. In den nächsten Tagen soll eine überarbeitete Version zum Download bereit stehen. Nutzer, die bereits ein Update durchgeführt haben, sollten auf die nächst ältere Treiber-Version (196.21) zurückgreifen um Defekte zu vermeiden.

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Modern Warfare 2 Patch 1.0.182 Probleme

In der Nacht vom 03.02.2009 auf 04.202.2009 gab es ein neues Update für Call of Duty 6. Leider bringt der Patch 1.0.182 wieder das alte Problem “patch_mp.ff is different from the server” mit sich. Eine offzielle Lösung ist bis jetzt noch nicht bekannt. Auch hat nicht jeder Spieler dieses Problem. Doch auch wie beim letzten mal, kurz vor Weihnachten hilft anscheinend das austauschen der Datei. Da dies keine offizielle Lösung ist bieten wir euch nur einen Link zu der Homepage der Alten Jungs an. Diese haben einen Download für die neue Datei.

Zu den Alten Jungs

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